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Tag Your Life
Der Office Alltags Blog
Rund um den Büroalltag mit Tipps und Tricks, Soft- und Hardwareempfehlungen, die den Arbeitstag leichter gestalten können und sollen.
Steht Religion über dem Gesetz?
Seit dem Mai 2012 ist die Diskussion um die Beschneidung von Kindern in Deutschland wieder aufgeflammt. Hintergrund ist ein Urteil des Landgerichts Köln, welches festgestellt hat, dass die religiös motivierte Beschneidung den Tatbestand der Körperverletzung erfüllt. Natürlich kam es zu einem Aufschrei aus den Reihen derer, die ebendieses befürworten und das entsprechende Recht für sich beanspruchen. Es scheint sich abzuzeichnen, dass durch den Gesetzgeber eine Regelung herbeigeführt wird, die eine entsprechende Ausnahme der religiösen Körperverletzung ermöglicht.
Unabhängig von der ausstehenden Entscheidung gibt es aber auch andere Diskrepanzen zwischen Religion und Gesetz, die überprüft werden sollten.
- Weihrauch als Utensil der katholischen Liturgie: Bei Messungen in katholischen Kirchen wurde festgestellt, dass die Feinstaubbelastung in einer bayrischen Kirche der einer verrauchten Kneipe entspricht. Warum aber gilt hier nicht das Nichtraucherschutzgesetz?
- Der Genuss von Ganja: In der Religion der Rastafari wird Cannabis für rituelle Zwecke genutzt. Dies ist in Deutschland illegal. Auch der Musiker Hans Söllner scheiterte im Jahr 2000 vor dem Bundesverwaltungsricht, als er als Rastafari versuchte, Marihuana zur grundgesetzlich geschützten Religionsausübung rauchen zu dürfen. Die Klage wurde abgewiesen.
Warum diese Unterschiede?
Tags: Beschneidung, Gesetz, Religion
Samsung Galaxy S Plus – Die Lösung aller Energieprobleme?
Vor einem Monat bekam ich mein neues Diensthandy – ein Samsung Galaxy S Plus.
Von Anfang an hatte ich arge Probleme mit dem Akku. Zuerst ließ er sich nicht aufladen, später hielt er nie länger als 14 Stunden (und das obwohl das Gerät nur im Stand-By war). Also ließ ich das Gerät austauschen. (Einen neuen Akku habe ich aber nicht bekommen.)
Nach zwei Tagen im Stand-By und immernoch einer vollen Akkuanzeige, habe ich dann mal einen Blick in den Akkuverbrauch geworfen.
Was ich dort sah, hat alle meine Erwartungen übertroffen!
Die geschätzte restliche Akkulaufzeit beträgt Stolze 14.662 Tage, 21 Stunden, 55 Minuten und Null Sekunden.
Kurz im Kopf überschlagen: 40 Jahre !?
Das ist mal ein wirklich netter Wert.
Ich habe schon nachgesehen ob es nicht einen Mini-USB zu Autobatterie Adapter gibt. Damit könnte ich dann im Winter vielleicht noch die ein oder andere Mark durch “Starthilfe geben” machen. Alternativ könnte man vielleicht mehrere dieser Geräte (ich denke 5-10 sollten reichen) nutzen um die von den Windkraftanlagen erzeugten Strom zwischenzuspeichern, und bei Bedarf wieder ins Hochspannungsnetz einzuspeisen.
Als ich die Anzeige dann aktualisierte, traf mich aber fast der Schock!
Die Laufzeit erhöht sich mit jeder Sekunde.
Das bedeutet der Akku lädt sich immer weiter auf. Wobei ich mir schon nicht sicher bin ob es wirklich der Akku ist, denn der wurde schließlich nicht getauscht. Die Energiegewinnung muss also innerhalb des Gerätes verwirklicht sein. Läuft es vielleicht sogar weiter, wenn ich den Akku entferne? Sollte ich das riskieren? Zieht das Handy irgendwelche Wasserstoffverbindungen aus der Umgebungsluft und nutzt diese zur Kernfusion?
Was passiert, wenn ich es nicht schaffe den Energieverbrauch stark zu erhöhen? Reißt das Telefon in den nächsten Tagen ein Loch in unser Raum-Zeit gefüge? Verwandelt es sich in reine Energie und entwickelt Intelligenz? Zerstört es am 21.12.2012 das ganze Universum? Hatten die Mayas tatsächlich das Galaxy S Plus vorhergesehen?
Womit lässt sich das stoppen? Ich könnte mit dem Handy vermutlich eines der deutschen Atomkraftwerke ersetzen… Oder ich lasse es die Energie für den Fusionsreaktor ITER liefern der alle Energieprobleme lösen soll…Moment warum eigentlich wenn ich doch die Lösung schon in Händen halte?
Tag Your Life auf Facebook
Endlich haben wir es geschafft, für Tag Your Life eine Facebook-Seite einzurichten: http://www.facebook.com/pages/Tag-Your-Life/361500723916807
Ich spreche besser als wie Du…
Kennt Ihr das auch? Man sitzt in eine Besprechung, und könnte fast platzen…
“Die Kosten sind höher wie im letzten Jahr”. Oder: “Das Leistungsniveau ist niedriger als wie im vorigen Monat.”
Ist es denn wirklich soo schwer “wie” und “als” richtig zu verwenden? In solchen Terminen muss ich mich immer arg zusammenreißen damit mir nicht ein “Das heißt als!” herausrutscht.
Die richtige Verwendung ist dabei eigentlich nicht schwer:
Benutzt man einen Ausruck der Gleichheit ausdrücken soll, nimmt man “wie” (Positiv). Möchte man etwas Vergleichen nutzt man “als” (Komperativ).
Nicht verstanden? Dann hier mal ein paar Beispiele:
Ich bin jünger als Du. (komperativ)
Du bist genauso alt wie ich. (positiv)
Der Umsatz ist um 20% höher als im Vorjahr. (komperativ)
Das Projekt dauert länger als erwartet. (komperativ)
Die Projektkosten sind genau wie vorhergesehen. (positiv)
Wem es mit komperativ und positiv zu kompliziert ist, der kann sich das auch etwas einfacher merken. benutze ich nicht die Grundform wie etwa “groß“, sondern die zugehörigen Steigerung “größer“, dann muss man “als” sagen. Bleibt es bei der Grundform nimmt man “wie”.
Also gar nicht mal schwer zu verstehen, darum meine Bitte: “Benutzt es richtig!”. Besonders bei Führungskräften oder denjenigen die es mal werden wollen, finde ich es enorm wichtig solche Kleinigkeiten zu beherrschen. Schließlich sollte es im eigenen Interesse sein, das man von anderen ernst genommen wird, und ich bin mir nicht sicher ob das funktioniert wenn man schon bei der Verwendung von “wie” und “als” Probleme hat.
Zum Abschluss noch ein kurzes Zitat vom einzigen der “als wie” benutzen durfte:
Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor
(Aus Faust, 1.Teil, gesprochen von Will Quadflieg)
Ergnonomie am Arbeitsplatz
Was gibt es nicht alles, was man im Büroalltag so braucht.
Neben dem Rechenknecht und großem Monitor, sind das im Büro mehr oder weniger ergonomische Zusatzgeräte. Man hat evtl. eine ergonomisch geformte Maus nutzt eine Gel-Handgelenkauflage und auch die Tastatur ist mit einer Handballenauflage versehen. Doch was nützt das alles, wenn der Rest der Ausstattung nicht stimmt?
Die Zeiten der nicht höhenverstellbaren Tische, oder zumindest der Stühle, sollte hoffentlich in allen Büros vorbei sein. Wer schon mal bis in den späten Abend im Büro vor seinem Rechner verweilt hat, der wird spätestens dann gemerkt haben, ob sein Tisch und/oder Stuhl auch wirklich gut sind. Nackenschmerzen und ein verspannter Rücken sind wohl die bekanntesten Beschwerden, die man dann auch gern mal die nächsten Tage noch spürt. Diverse Seiten im Internet geben einem Ratschläge zur Wahl, und zum richtigen Einstellen von Tisch und Stuhl. Einen guten Einstieg in das Thema bietet wie so oft Wikipedia.
Richtwert um seine eigene Stuhl/Schreibtisch Kombination mal zu testen kann dabei sein, den Winkel bei Ellenbogen und Knien mal zu prüfen. Liegt dieser etwas über 90 Grad, kann man davon ausgehen, dass schon mal ein Mindestmaß an Ergonomie erfüllt ist.
Wer jetzt feststellt, dass der eigene Arbeitsplatz nicht optimal ist oder sogar schon Probleme mit dem Rücken hat (z.B. Bandscheiben), sollte sich mal nach neuen Büromöbeln umsehen. Wer gern im Internet stöbert und bestellt der sei an dieser Stelle auf die Büromöbel von moebel-eins.de hingewiesen. Dort gibt es Schreibtische und Stühle jeder Art und für jeden Geschmack.
Wer lieber in das Möbelhaus seines Vertrauens geht, sollte auf jeden Fall die Gelegenheit nutzen , die gewählte Stuhl/Tisch-Kombination vor Ort auch selbst auszuprobieren.
Mein rauchender Kollege – das menschliche Außenthermometer
Teilt ihr euch auch ein Büro mit einem Raucher und seid selbst Nichraucher? Seid ihr vielleicht sogar durch einen Raumteiler getrennt?
Dann habt ihr eventuell auch folgende Entdeckung gemacht:
Mein Kollege geht regelmäßig auf den Balkon um zu rauchen (im Gebäude herrscht bei uns Rauchverbot).
Das bedeutet, er muss raus, egal bei welcher Wetterlage.
Ein erstes Indiz für die Außentemperatur lässt sich dabei schon an seiner Ausstattung erkennen:
- ohne Jacke
- mit Jacke
- mit Jacke – ohne Schal
- mit Jacke – mit Schal
Ein weiterer Hinweis ist die Anzahl der Rauchgänge.
Je seltener er rausgeht, desto kälter. (weiterlesen …)
Tags: Rauchen, Temperatur, Wetter
Musik im Büro
Jeder von uns hört wohl Musik im Büro. Meist Radio. Was macht man aber, wenn man einen iPod sein Eigen nennt. Die Installation von iTunes sollte auf den meisten Büro-PCs nicht machbar sein. Hier gibt es eine coole Lösung: SharePod. Hierbei handelt es sich um eine portable Lösung, die nicht installiert werden muss. Einfach auf den iPod kopiert, lässt sich SharePod auch von hier aufrufen.
SharePod nutzt den Windows MediaPlayer zum abspielen der Songs.
Weitere Möglichkeiten sind das kopieren von Songs vom und zum PC.
Tags: Hardware, Motivation, Musik, Software, Spass
Das Peter Prinzip
Das Peter Prinzip wurde von Laurence J. Peter “erfunden”. Frei übersetzt besagt es, dass ein Mitarbeiter so lange befördert wird, bis er auf einem Posten sitzt, auf dem er unfähig ist. Das Problem in Hierarchien ist, dass Mitarbeiter, wenn sie fähig sind und einen Job gut erledigen befördert werden. Nur mit dem Ergebnis, irgendwann auf einen Posten kommen, für den sie nicht mehr geeignet sind.
Anders das Dilbert-Prinzip. Hiernach werden unfähige Mitarbeiter auf einen Chefpostn “gelobt”, auf dem sie keinen Schaden mehr anrichten können.
Tags: Chance, Regel, Veränderung
Here We Are

photo credit: ellelalaHier sind wir nun mit unserem kleinen Blog, rund ums Büro (neudeutsch: Office).
Wir möchten Euch an dieser Stelle den ein oder anderen Tipp für den Büroalltag geben. Angefangen mit alltäglichem bis hin zur Projektarbeit …
Also dann, viel Spaß!
Tags: Wir

